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Helmut Lachenmann
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Helmut Friedrich Lachenmann (* 27. November 1935 in Stuttgart) ist ein deutscher Komponist und Kompositionslehrer. Nach Studien unter anderem an der Musikhochschule Stuttgart und bei Luigi Nono in Venedig unterrichtete er vor allem als Professor fßr Komposition in Stuttgart, wo er 1998 emeritiert wurde. Er erhielt Kompositionsaufträge von fast allen deutschen Rundfunkanstalten, und sein Musiktheaterwerk Das Mädchen mit den SchwefelhÜlzern wurde auf der ganzen Welt auf die Bßhne gebracht. Seine neuartige Klangsprache hat zahlreiche Komponisten beeinflusst.
Lachenmann ging aus von der seriellen Musik, die in den 1950er-Jahren in den Darmstädter Ferienkursen Schule machte. Im Zentrum seines Schaffens steht das Konzept einer âmusique concrète instrumentaleâ, bei der den herkĂśmmlichen Orchesterinstrumenten diverse Klänge und Geräusche entlockt werden, die dann auf die Entwicklung der musikalischen Form einwirken. Der HĂśrer soll durch die Brechung der HĂśrgewohnheiten provoziert werden, wobei Lachenmann mit rein musikalischen Mitteln gesellschaftspolitisch wirken will. Die StoĂrichtung seines politischen Engagements wird durch die Auswahl von Texten etwa vom Marxisten Christopher Caudwell oder der RAF-Terroristin Gudrun Ensslin deutlich. Dabei werden die Texte jedoch zerlegt und sind dem HĂśrer in der Regel nicht verständlich.
Contents
⢠Leben
⢠Musik
⢠Einflßsse
⢠Notation
⢠Textbehandlung
⢠Theorie
⢠Rezeption
⢠Auszeichnungen
⢠Werkverzeichnis
⢠Sammelbände
⢠Aufsätze
⢠Gespräche
⢠Literatur
⢠Film
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Leben
Jugend und Studienzeit
Helmut Lachenmann wurde als sechstes von acht Kindern von Gertrud Lachenmann, geborene Zeller, und Ernst Lachenmann, einem evangelischen Pfarrer, geboren.cite-ref-2[1.1] Bereits 1943 unternahm er erste Kompositionsversuche.cite-ref-3[1.2] 1947 wurde er Mitglied des Knabenchors âHymnusâ in Stuttgart. 1951 bis 1953 erhielt er in Tuttlingen Kompositionsunterricht bei Helmut Degen, wobei nun Igor Strawinsky, BĂŠla BartĂłk und Paul Hindemith als Vorbilder an die Stelle der Musik des 19. Jahrhunderts traten. Lachenmanns Musik wurde in der 1953 ins Leben gerufenen Reihe âKlang-Aktionenâ in MĂźnchen aufgefĂźhrt. 1954 besuchte Lachenmann als Student die Donaueschinger Musiktage, wo er Werke von Luigi Nono und Karlheinz Stockhausen kennenlernte und Zeuge des ersten Aufenthalts von John Cage und David Tudor in Europa war.cite-ref-4[1.3] 1955 begann sein Kompositionsstudium an der Musikhochschule Stuttgart mit Klavier bei JĂźrgen Uhde und Theorie, Kontrapunkt und Komposition bei Johann Nepomuk David, bei dem er Werke von Anton Webern und Johann Sebastian Bach analysierte. 1957 nahm er erstmals als Student an den Darmstädter Ferienkursen teil, wo er an Seminaren von Nono, Stockhausen, Henri Pousseur, Theodor W. Adorno und Hermann Scherchen teilnahm. 1958 bis 1960 studierte Lachenmann in Venedig bei Nono. In einem Restaurant spielte er in einer Band Arrangements von Unterhaltungsmusik. 1959 beteiligte er sich an einem Vortrag Nonos fĂźr die Darmstädter Ferienkurse.cite-ref-5[1.4]
Komponist und Lehrer
Nach dem Studium in Venedig zog er nach Mßnchen, wo er Unterstßtzung älterer Komponisten fand, etwa von Gßnter Bialas und Fritz Bßchtger. 1962 gab er sein Debßt als Komponist bei den Ferienkursen fßr Neue Musik in Darmstadt mit der Klavierkomposition Echo Andante. Die Komposition Fßnf Strophen wurde im selben Jahr bei der Biennale in Venedig aufgefßhrt. Es folgten Auffßhrungen in Paris und Darmstadt.cite-ref-8[1.6] 1965 arbeitete Lachenmann drei Monate im elektronischen Studio IPEM in Gent, wo seine einzige elektronische Komposition, Scenario, entstand. Im selben Jahr erhielt er den Kulturpreis fßr Musik der Stadt Mßnchen.cite-ref-9[1.7]
1966 bis 1970 hatte Lachenmann einen Lehrauftrag fĂźr Musiktheorie an der Musikhochschule Stuttgart inne. Sein Text Klangtypen der Neuen Musik fand internationale Beachtung.cite-ref-9-1[1.7] 1970 bis 1976 war er Dozent fĂźr Musik, später Professor, an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg.cite-ref-10[1.8] 1972 war er erstmals als Lehrer bei den Darmstädter Ferienkursen fĂźr Neue Musik tätig, zudem in Basel als Dozent bei einer Meisterklasse fĂźr Komposition.cite-ref-11[1.9] 1976 erhielt er eine Professur fĂźr Theorie und GehĂśrbildung an der Musikhochschule Hannover,cite-ref-12[1.10] 1981 eine Professur fĂźr Komposition an der Musikhochschule Stuttgart, die er bis zur Emeritierung 1998 innehatte.cite-ref-13[1.11] Als Dozent wirkte er unter anderem mehrmals bei den Cursos Latinoamericanos de musica contemporana, 1982 in der Dominikanischen Republik. Seit den 1980er-Jahren war er in ganz Europa regelmäĂig Lehrer bei unterschiedlichsten Kursen und Veranstaltungen,cite-ref-14[1.12] ab 1993 auch in Akiyoshidai in Japan.cite-ref-15[1.13] In Stuttgart studierten unter anderem Mark Andre, Pierluigi Billone, JĂśrg BirkenkĂśtter, Clemens Gadenstätter, Manuel Hidalgo, Juliane Klein, Wolfram Schurig und Cornelius Schwehr bei Lachenmann.cite-ref-13-1[1.11]
Ab den 1970er-Jahren erhielt Lachenmann von fast allen deutschen Rundfunkanstalten Kompositionsaufträge.cite-ref-11-1[1.9] 1980 unterzeichnete er einen Generalvertrag mit dem Verlag Breitkopf & Härtel. Im selben Jahr erschien die erste von zahlreichen Schallplatten seiner Musik bei der Firma Wergo. Ebenfalls 1980 wurden die Tage neuer Musik Stuttgart gegrßndet, bei denen es häufig Lachenmann-Schwerpunkte gab.cite-ref-13-2[1.11] 1997 fand die Urauffßhrung von Das Mädchen mit den SchwefelhÜlzern an der Hamburgischen Staatsoper statt, Folgeauffßhrungen erlebte das Werk in den nächsten Jahren unter anderem in Stuttgart, Paris, Wien, Berlin, Salzburg, Tokio, Buenos Aires, New York und Zßrich und bei der Ruhr-Triennale Bochum.cite-ref-16[1.14] 2000 gab es einen Lachenmann-Schwerpunkt bei den Salzburger Festspielen.cite-ref-17[1.15]
Aus erster Ehe mit der Schriftkßnstlerin und Malerin Annette Lachenmann, geborene Bßttner, stammen drei Kinder.cite-ref-18[3] 1973 trennte Lachenmann sich von ihr. Seine spätere zweite Ehefrau, die Pianistin Yukiko Sugawara, die er in Darmstadt kennengelernt hatte, gebar im selben Jahr seine Tochter Akikocite-ref-11-2[1.9] und 1979 seine Tochter Kyoko.cite-ref-13-3[1.11]
Musik
EinflĂźsse
In den 1950er-Jahren war der Betrieb an deutschen Musikhochschulen konservativ ausgerichtet. Die modernste Musik lernte man bei den Darmstädter Ferienkursen kennen, wo auch die Reflexion darĂźber eine groĂe Rolle spielte.cite-ref-19[1.16] Ăber die damals aktuelle Kompositionsmethode des Serialismus, dem Arbeiten mit Reihen fĂźr die Gestaltung mehrerer musikalischer Parameter im Gegensatz zur ZwĂślftontechnik mit Reihen nur fĂźr die TonhĂśhen, wurde gerne gesagt, dass sie zu einer Homogenität der Ansätze gefĂźhrt hätte. Lachenmann orientierte sich jedoch an einzelnen, exemplarischen Kunstwerken.cite-ref-20[1.17] Dazu gehĂśrte das âenergische, emphatische und klangsinnlicheâ Orchesterwerk Gruppen (1955â57) von Karlheinz Stockhausen, dessen theoretischer Text ⌠wie die Zeit vergeht ⌠zudem eine groĂe Rolle fĂźr Lachenmann spielen sollte.cite-ref-21[1.18] Ein weiteres wichtiges Werk fĂźr Lachenmann war das auf eine neue Art expressive bekenntnishafte Werk Il canto sospeso (1956) fĂźr Chor und Orchester von Luigi Nono.cite-ref-20-1[1.17] Von Nono Ăźbernahm Lachenmann âein klares Bewusstsein fĂźr die geschichtliche Relevanz sowie sie Bedeutung des musikalischen Materialsâcite-ref-22[1.19] und âeine kritische Reflexion der politischen Geschichte und Gegenwartâ.cite-ref-23[1.20] Zu den seriellen Komponisten Europas trat als wichtige Anregung der Amerikaner John Cage mit seiner ungewohnten Klanglichkeit, mit Strategien der Unbestimmtheit, Momenten der Stille oder Leere und einer Abwendung von herkĂśmmlicher Expressivität.cite-ref-24[1.21]
âMusique concrète instrumentaleâ
Den Begriff âmusique concrèteâ Ăźbernahm Lachenmann von Pierre Schaeffer, der damit eine Musik bezeichnete, die auf aufgenommenen âpräexistentenâ Klängen basiert, die elektroakustisch bearbeitet und kombiniert und Ăźber Lautsprecher präsentiert werden. Im Gegensatz dazu war fĂźr Schaeffer eine zuerst entworfene und notierte und dann erst interpretierte Musik âabstraktâ, da sie nicht von âkonkretenâ Klängen ausgeht.cite-ref-26[4.1] Die sich hier ergebende âErweiterung des musikalischen Wahrnehmungshorizontsâ findet sich auch bei Lachenmann wieder. Seine âmusique concrète instrumentaleâ soll nun die Klangerzeugung des herkĂśmmlichen Instrumentariums in den Vordergrund holen und den Ăźbliche Wohlklang âprofanisierenâ und âentmusikalisierenâ, wozu vor allem die Geräuschanteile, die durch die Instrumente hervorgebracht werden kĂśnnen, genutzt werden. Mitunter werden Alltagsgegenstände in das Instrumentarium integriert.cite-ref-27[4.2] Es entsteht ein Gegenbild zum âperfekten Resultat und glatten Klangâ eines âgesellschaftlichen Apparats Tonalitätâ.cite-ref-29[5.1] Lachenmanns âmusique concrète instrumentaleâ beschäftigt sich also mit der Art der Entstehung des Klanges, mit seinen akustischen Eigenschaften, mit Kompositionstechnik, aber auch mit HĂśrgewohnheit und ästhetischer Provokation.cite-ref-30[6]
Die dabei entstehende Klangkomposition unterscheidet sich vom âTexturklangâ des GyĂśrgy Ligeti, da sie eine âPolyphonie von Anordnungenâ ausprägt, die Lachenmann âStrukturklangâ benannte.cite-ref-31[7] Die Bestandteile der kompositorischen Strukturen ordnete Lachenmann in einer eigenen Klangtypologie mit Ăźbergeordneten Kategorien âKlang als Prozessâ und âKlang als Zustandâ, wobei die Zeitlichkeit der einzelnen Klangtypen sich auf die Formbildung der Komposition auswirkte.cite-ref-32[8] Ăhnliche Klänge bilden âMaterial-Familienâ, so gehĂśren etwa die mit Flatterzunge erzeugten Klänge der Bläser zu den Tremoli der Streicher.cite-ref-33[9] Das musikalische Material wird den Bedingungen des jeweiligen Instruments âentlocktâ, wobei der traditionell gesuchte Klang tendenziell vermieden wird. Dieses neue Material wird ständig verwandelt, wobei das Resultat einer allmählich veränderten Klangerzeugungsart in ein anderes Ereignis umkippen kann.cite-ref-35[10.1] So werden beispielsweise beschleunigte Einzelschläge ab einem bestimmten hohen Tempo zu einem Kontinuum, das als Dauer wahrgenommen wird.cite-ref-36[11] Die Qualitäten des neuen Klang-Ereignisses werden Ausgangspunkt auf einer formal-motivischen Ebene. Es entstehen Teile, deren Ränder Vermischungen aufweisen oder Ăberlagerungen.cite-ref-37[10.2] Der Verlauf soll dabei nicht willkĂźrlich wirken, aber auch nicht eine etwaige assoziierte Handlung verbildlichen.cite-ref-38[12]
Reste des Serialismus
Die Vorordnung des musikalischen Materials, das Festlegen grundlegender kompositorischer Entscheidungen vor dem Beginn des eigentlichen Kompositionsprozesses mit Tendenz zur Automatisierung, war ab etwa 1950 im Serialismus ein wesentliches Merkmal der Avantgarde-Musik.cite-ref-40[13.1] Von Lachenmann verwendete Verfahren wurden als âneoseriellâ bezeichnet und betreffen einzelne Figuren wie auch ausgedehntere Komplexe.cite-ref-41[14] Lachenmann entwirft zunächst ein Strukturnetz, das etwa als melodisch-rhythmische Linie erscheint,cite-ref-42[13.2] vor allem aber die formale Gliederung bestimmt und Einsatzpunkte der Material-Familien vorgibt.cite-ref-43[13.3] Diese Präformation weicht jedoch einer wahrscheinlich zunehmend spontanen Arbeitsweise, etwa um zu dichte oder zu leere Sektionen zu vermeiden.cite-ref-44[13.4] Die Charakteristika der Materialien verändern somit das Profil des vorgegebenen Strukturnetzes,cite-ref-45[13.5] was im Zusammenhang mit Lachenmanns Vorstellung einer dialektischen Beziehung zwischen den âBedingungenâ des musikalischen Materials, dem âtonalenâ, âsinnlichenâ, âstrukturellenâ und âexistentiellenâ Aspekt, gesehen werden kann.cite-ref-46[13.6] Im Unterschied zum Serialismus hat das Strukturnetz, das bei Lachenmann die Einsätze der Material-Familien bestimmt, keine strukturelle Beziehung zu dem gesteuerten Inhalt.cite-ref-47[13.7]
Notation
Um seine âinstrumental-konkretenâ Klangeffekte zu notieren, wählte Lachenmann in der Zeit seiner ersten Experimente 1969/1970 meist Tabulatur-Notation, mit der die Aktion der Instrumentalisten an Stelle des klanglichen Ergebnisses schriftlich fixiert wurde. In Folge entwickelte er standardisierte Zeichen, die sich in das FĂźnf-Linien-System einfĂźgen lassen und ohne lange Erläuterungen auskommen kĂśnnen.cite-ref-48[15] Es entsteht eine âzwitterhafte Struktur aus Resultatnotation [âŚ] und der Aktionsnotationâ. So kĂśnnen die traditionell notierten Griffe der Streicher als Aktionsnotation aufgefasst werden, wenn auf Grund des Bogendrucks die vorgeschriebenen TonhĂśhen nicht mehr gehĂśrt werden kĂśnnen.cite-ref-49[16]
Weitere Eigenschaften der Musik Lachenmanns
Zu Beginn von Lachenmanns Laufbahn stand die Instrumentalpraxis der experimentellen Musik der Orchesterpraxis unvereinbar gegenĂźber.cite-ref-50[17] Die Ăbertragung einer âvon Natur aus eher kammermusikalischenâ experimentellen, oft an der Grenze der HĂśrbarkeit angesiedelten Grundhaltung auf das âhierarchisierte, in seinen Gewohnheiten manchmal etwas verfestigte Medium Orchesterâ brachte einen neuartigen und unverwechselbaren Orchesterklang hervor.cite-ref-52[18.1]
Negierende Aneignung der Tradition
Um 1975 hatten sich die geräuschhaften Klänge Lachenmanns durch seine autarke Klangpraxis so weit von den gewohnten Klängen âemanzipiertâ, dass sie nicht mehr als Abweichung von der Norm empfunden wurden. Es wurde somit notwendig, wieder Kontraste dazu einzufĂźhren.cite-ref-56[4.3] Lachenmann begann mit einer ânegierende[n] Aneignung von Traditionâ: Strukturmerkmale von Vorlagen werden verformt wirksam.cite-ref-57[20] Tonale âĂberresteâ und Dissonanzen, Klänge und Geräusche, Periodik und Aperiodik geraten in einen âstrukturelle[n] Konfliktâ und erscheinen in einer âanarchischenâ und âbrĂźchigen Art, die unterschiedlichsten Objekte zu konfrontierenâ, ganz im Gegensatz zur spektralen Musik, die das gesamte Kontinuum der Schallereignisse in einen Prozess rational einbindet.cite-ref-58[18.2]
Textbehandlung
Wie sein Lehrer Luigi Nono zerlegte Lachenmann in seiner Musik die verwendeten Texte in Silben und phonetische Bestandteile und verteilte diese auf mehrere Stimmen.cite-ref-59[21] Eher eine Ausnahme ist Salut fĂźr Caudwell (1977) fĂźr zwei Gitarristen, die den Text des genannten marxistischen Dichters und Philosophen Christopher Caudwell verständlich rezitieren. An der Stelle, wo das Erreichen der Ziele des Sozialismus thematisiert wird, bricht die Rezitation jedoch ab.cite-ref-61[22.1] â⌠Zwei GefĂźhle âŚâ, Musik mit Leonardo (1991/92) fĂźr Sprecher und Ensemble verwendet einen Text von Leonardo da Vinci, der die Emotionen von âFurcht und Verlangenâ beim neugierigen Blick in die HĂśhle schildert. Wie die Person im Text tastet sich Lachenmann beim âbuchstabierende[n], phonetisierende[n] Abarbeiten am Textâ vorwärts.cite-ref-62[22.2] Dieses StĂźck wurde dann in das abendfĂźllende Musiktheaterwerk Das Mädchen mit den SchwefelhĂślzern âeinmontiertâ.cite-ref-63[23]
Das Mädchen mit den SchwefelhÜlzern
Bereits 1975 plante Lachenmann ein szenisches Werk nach der Geschichte von Das kleine Mädchen mit den SchwefelhĂślzern von Hans Christian Andersen als HĂśhepunkt seiner Arbeit, mit dem Ziel âso populär (!) wie mĂśglichâ zu werden.cite-ref-64[24] Grundlage des tatsächlichen Erfolgs der 1997 uraufgefĂźhrten Oper ist die Strategie, die Strukturen der Musik nahe an auĂermusikalische Bereiche zu fĂźhren, âals fĂźhre von der immanenten Konstruktion der Musik eine Kausalkette zum Bildâ.cite-ref-66[25.1] Die Musik stellt dabei die jeweiligen Bilder âganz manifestâ dar: das âRitschâ beim AnzĂźnden der StreichhĂślzer, das Vorbeirasen zweier Wagen und die Jagd nach dem gestohlenen Pantoffel.cite-ref-67[26] Als âMusik mit Bildernâ im Untertitel bezeichnete Lachenmann âdie zahlreichen gestischen, visuellen und szenischen Aktionen und naturalistischen, assoziativen Klänge, Zitate, Allusionen, Alltagsgegenstände, Tonbandzuspielungen, Raum-, Farb-, Wärme- und Kälteempfindungenâ.cite-ref-68[27] Dabei fokussierte Lachenmann auf den Gegensatz zwischen Kälte und Wärme: In der âFrier-Arieâ wird das Zittern musikalisch umgesetzt, das FrĂśsteln an der Hauswand mit dem Reiben von Styropor verdeutlicht, dem Darstellungsbereich der Wärme gehĂśren vokale Kinderspiele und tänzerische Elemente an.cite-ref-69[28]
Lachenmann weicht in diesem Werk von seiner âEnthaltsamkeit gegenĂźber koloristischen Elementenâ fremder Kulturen ab, der japanische Tempelgong Dobachi wird fĂźr das Publikum sichtbar angeschlagen und der vorletzte Teil von der Mundorgel ShĹ dominiert.cite-ref-70[29] Zudem greift er auf die âhistorischen Prinzipien musikalischer Repräsentation zurĂźckâ: Der Epilog folgt dem Modell des Siciliano, welches das Opernoratorium abschloss und die Hirtenidylle mit den Topoi der Geburt Jesu im Stall und des guten Hirten verband.cite-ref-71[25.2]
Neben den religiĂśsen Konnotationen wird das gesellschaftskritische Potenzial des Märchens vom Mädchen, das âin einem Klima der GleichgĂźltigkeit, Trostlosigkeit und sozialen Kälte [âŚ] erfriertâ, ausgelotet, indem ein Brief der RAF-Terroristin Gudrun Ensslin in das Libretto integriert wurde. Die gegen den âKonsumterrorâ agierende RAF hatte in den 1970er-Jahren zahlreiche Sympathisanten in der BevĂślkerung. Lachenmann distanzierte sich zwar anlässlich von AuffĂźhrungen seines Musiktheaterwerks von den kriminellen Handlungen Ensslins, hielt aber die Mitverantwortung der Gesellschaft durch die Verurteilung nicht fĂźr âabgehaktâ.cite-ref-72[30]
Theorie
In dem Vortrag Klangtypen der Neuen Musik (1966), Lachenmanns erstem bedeutenden theoretischen Beitrag, knĂźpfte er an Stockhausens 1953 formulierte Idee an, dass die Struktur des Werks nicht unabhängig von der Textur des klingenden Materials entwickelt werden sollte. Im Gegensatz zu Stockhausen ging Lachenmann bei seinen Ăberlegungen jedoch nicht von den MĂśglichkeiten aus, den Einzelklang im Studio zu konstruieren, sondern zielte auf das gängige Instrumentarium ab. Ebenfalls von Stockhausen Ăźbernahm er den Begriff der âEigenzeitâ von Klängen und Strukturen, womit hier nicht nur die physikalische Dauer etwa von Einschwingvorgängen gemeint ist, sondern auch die Zeit, die fĂźr das hĂśrende Erfassen der Klangeigenschaften vonnĂśten ist.cite-ref-73[4.4] Da die Aufmerksamkeit des HĂśrers auf die konkreten Klänge gelenkt werden soll, sind die Klangtypen ideal, in denen die physikalische Eigenzeit der wahrnehmungsspezifischen entspricht. Dies ist der Fall bei den âKadenzklängenâ, den elementaren Ein- und Ausschwingvorgängen. Im Gegensatz dazu kann beim statischen âFarbklangâ die vom Ohr sofort erkannte Klangeigenschaft in beliebiger Länge ausgehalten werden. Ăhnliches gilt fĂźr den âFluktuationsklangâ aus diversen Einzelbewegungen, die in einem bewegten Ganzen aufgehen, und den âTexturklangâ mit ständig veränderten akustischen Einzeleigenschaften, bei dem jedoch das Erlebnis einer statistischen Gesamteigenschaft vorherrscht. Das Ideal ist der âStrukturklangâ mit einer groĂen Menge an beziehungsreichen Einzelereignissen. Hier erwächst die Form aus den Klängen selbst.cite-ref-74[4.5]
Lachenmann fĂźhrte Ideen der historischen Avantgardebewegungen fort.cite-ref-75[4.6] Seine Ăsthetik ist durch den Gedanken der âVerweigerungâ bestimmt und dadurch, Manipulationen im musikalischen Material als gesellschaftskritisch zu begreifen: Die âgesellschaftliche Wirksamkeit von Musikâ soll nicht etwa durch Zitate, sondern durch Material und Komposition errungen werden.cite-ref-77[31.1] Er geht davon aus, âdass es kein intaktes Zeichen- und Kommunikationssystem der âklassischenâ abendländischen âMusikspracheâ mehr gebe, mit dem man sich sinnvoll verständigen kĂśnneâ.cite-ref-78[32] Lachenmann wendet das Verfahren der Brechung auf den Klang an und auf die âin den Ohren der HĂśrer sedimentierte Erfahrungâ.cite-ref-79[33] So verfolgen auch seine verfremdenden RĂźckgriffe auf Elemente der Tradition das Ziel, âdie Ideale von Wahrheit, SchĂśnheit und Freiheit [âŚ] von ihren gesellschaftlichen Korrumptionen zu befreienâ.cite-ref-75-1[4.6] Dabei findet der Traditionsbezug in Lachenmanns Schriften einerseits auf einer allgemeinen Ebene, andererseits auf der Materialebene statt, Fragen der Formen oder Gattungen werden kaum berĂźhrt.cite-ref-80[34]
Rezeption
AuffĂźhrungen von Lachenmanns Musik fĂźhrten mehrmals zu Skandalen: 1969 wegen Air in Frankfurt, 1977 wegen Klangschatten beim Warschauer Herbst, 1980 wegen Tanzsuite mit Deutschlandlied bei den Donaueschinger Musiktagen.cite-ref-81[1.22] Die neuen Instrumentalklänge, die Lachenmanns verfremdete Spieltechniken auf den vertrauten Orchesterinstrumenten hervorbringen, brachten Faszination wie Ablehnung gleichermaĂen hervor. So wurde Lachenmann als âNeuerer in der Entwicklungslinie von Arnold SchĂśnberg und Luigi Nono [âŚ] verehrtâ und als âradikaler und unerbittlicher âDarmstadt-Komponistâ gescholtenâ.cite-ref-82[4.7] Lachenmanns Erweiterungen der Spieltechnik mit ihren klanglichen Konsequenzen wirkten auf zahlreiche Komponisten anregend.cite-ref-83[5.2] Eine Apostrophierung Lachenmanns als âKomponist fĂźr Komponistenâ wurde mit der Ansicht verknĂźpft, dass seine Arbeiten beim Publikum keinen Erfolg hätten.cite-ref-84[4.8] Wegen seines groĂen Einflusses auf andere Komponisten bezeichnete Lachenmann seine klanglichen Verfremdungen und neuen Spieltechniken als bereits âtouristisch erschlossenâ.cite-ref-85[35]
In Texten Ăźber Lachenmann wird in Bezug auf seine Ăsthetik der Verweigerung mit gesellschaftskritischer Konnotation seit den 1990er-Jahren zunehmend Skepsis an ihrer âAussagekraft Ăźber das musikalische Geschehenâ zum Ausdruck gebracht. FĂźr den HĂśrer sei keine Verweigerung bemerkbar, stattdessen âneuartige, unerhĂśrte Erkundungen in der Welt des Klangesâ. Interpreten lernen, mit Lachenmanns neuer Musiksprache zu sprechen,cite-ref-86[31.2] Lachenmanns Werke wirken inzwischen mitunter auf virtuose Ensembles fĂźr Neue Musik âwie ein MaĂanzug zugeschneidertâ und âohne Risiko komponiertâ.cite-ref-87[36] Lachenmanns Vorstellung, dass âMusik als Niederschlag kritischen Denkens [âŚ] ihrerseits kritisches Denken provozierenâ kann, wird im historischen Kontext betrachtet und angezweifelt.cite-ref-88[37]
Zur umfangreichen musikwissenschaftlichen Rezeption treten dokumentarische Arbeiten. Die Filmemacherin Wiebke PĂśpel verĂśffentlichte 2020 den Portraitfilm My Way Ăźber Helmut Lachenmann, nachdem sie mit Lachenmann-Perspektiven bereits eine siebenteilige DVD-Edition vorgelegt hatte.cite-ref-89[1.23]
Auszeichnungen
⢠1965 Kulturpreis fßr Musik der Stadt Mßnchencite-ref-9-2[1.7]
⢠1972 Bach-Preis der Freien und Hansestadt Hamburgcite-ref-11-3[1.9]
⢠1990 Mitglied der Freien Akademie der Kßnste Hamburg, dann in den Akademien in Berlin, Mannheim und Mßnchen und in der Belgischen Akademie der Wissenschaften, Literatur und Kßnste.cite-ref-90[1.24]
⢠1997 Ernst von Siemens Musikpreiscite-ref-16-1[1.14]
⢠2000 Landesorden Baden-Wßrttembergcite-ref-17-1[1.15]
⢠2001 Fellow am Wissenschaftskolleg Berlin und Ehrendoktor an der Musikhochschule Hannovercite-ref-91[1.25]
⢠2004 Royal Philharmonic Society Award Londoncite-ref-91-1[1.25]
⢠2008 âLeono dâoroâ der Biennale di Venezia fĂźr sein Lebenswerkcite-ref-92[1.26]
⢠2008 Kunstpreis Berlincite-ref-92-1[1.26]
⢠2010 Bundesverdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschlandcite-ref-92-2[1.26]
⢠2010 âFellow of the Royal Ayademy of Musicâ in London und Ehrendoktor der Hochschule fĂźr Musik Carl Maria von Weber Dresden.cite-ref-92-3[1.26]
⢠2011 BBVA Foundation Frontiers of Knowledge Award âGrenzen des Wissensâ in der Kategorie ZeitgenĂśssische Musikcite-ref-93[1.27]
⢠2012 Commandeur des Arts et Lettres des franzÜsischen Kulturministeriumscite-ref-93-1[1.27]
⢠2015 Deutscher Musikautorenpreis der GEMA in der Kategorie âLebenswerkâcite-ref-95[1.28]
⢠2016 Hans-Christian-Andersen-Preiscite-ref-95-1[1.28]
⢠2025 Preis des Präsidenten der Republik 2024 der AcadÊmie Charles Cros
Werkverzeichnis
⢠Fßnf Variationen ßber ein Thema von Franz Schubert [Walzer cis-Moll, D643] fßr Klavier (1956) 7 min.
⢠Rondo fßr zwei Klaviere (1957)
⢠Souvenir. Musik fßr 41 Instrumente (1959) 15 min.
⢠Due Giri. Zwei Studien fßr Orchester (1960) unaufgefßhrt, unverÜffentlicht
⢠Tripelsextett fĂźr je sechs Holzbläser, Blechbläser und Streichinstrumente (1960â61) unaufgefĂźhrt, unverĂśffentlicht
⢠Fßnf Strophen fßr neun Instrumente (1961)
⢠Echo Andante fĂźr Klavier (1961â62) 12 min.
⢠Angelion fĂźr 16 Instrumente (1962â63) unaufgefĂźhrt, unverĂśffentlicht
⢠Wiegenmusik fßr Klavier (1963) 4 min.
⢠Introversion I fßr 18 Instrumente (1963) aleatorische und ausgeschriebene Fassung
⢠Introversion II fßr 8 Instrumente (1964)
⢠Scenario fßr Tonband (1965) 12,5 min, unverÜffentlicht.
⢠Streichtrio I fßr Violine, Viola und Violoncello (1965) 12 min.
⢠Trio fluido fßr Klarinette, Viola und Schlagzeug (1966) 19 min.
⢠IntĂŠrieur I fĂźr einen Schlagzeugsolisten (1965â66) 16 min.
⢠Consolation I fßr 12 Stimmen und 4 Schlagzeuger (1967) 9 min.
⢠Consolation II fßr 16 Vokalstimmen (gemischten Chor) (1968) 6 min.
⢠temA fßr FlÜte, Stimme (Mezzosopran) und Violoncello (1968) 16 min.
⢠Notturno fĂźr kleines Orchester mit Violoncello-Solo (Musik fĂźr Julia) (1966â68) 19 min.
⢠Air. Musik fĂźr groĂes Orchester mit Schlagzeug-Solo (1968â69/94) 20 min.
⢠Pression fĂźr einen Cellisten (1969â70/2010) 9 min.
⢠Dal niente (IntÊrieur III) fßr einen Solo-Klarinettisten (1970) 17 min.
⢠Guero. Studie fßr Klavier (1970/88) 5 min.
⢠Kontrakadenz fĂźr groĂes Orchester (1970â71) 18 min.
⢠Montage von Dal niente, Guero und Pression fßr Klarinette, Klavier und Violoncello (1971) unverÜffentlicht
⢠Gran Torso. Musik fĂźr Streichquartett (1971â72/78/88) 23 min.
⢠Klangschatten â mein Saitenspiel fĂźr 48 Streicher und 3 KonzertflĂźgel (1972) 28 min.
⢠Fassade fĂźr groĂes Orchester (1973) 22 min.
⢠Zwei Studien fßr Violine allein (1974) zurßckgezogen
⢠Schwankungen am Rand. Musik fĂźr Blech und Saiten (1974â75) 30 min.
⢠Accanto. Musik fĂźr einen Soloklarinettisten mit Orchester (1975â76) 26 min.
⢠Salut fßr Caudwell. Musik fßr zwei Gitarristen (1977) 26 min.
⢠Les Consolations fßr Chor und Orchester (1967/78) 38 min.
⢠Tanzsuite mit Deutschlandlied. Musik fĂźr Orchester mit Streichquartett (1979â80) 36 min.
⢠Ein Kinderspiel. Sieben kleine Stßcke fßr Klavier (1980) 15 min.
⢠Harmonica. Musik fĂźr Orchester mit Solo-Tuba (1981â83) 31 min.
⢠Mouvement (â vor der Erstarrung) fĂźr Ensemble (1982â84) 22 min.
⢠Ausklang. Musik fĂźr Klavier und Orchester (1984â85) 52 min.
⢠Dritte Stimme zu J. S. Bachs zweistimmiger Invention d-Moll BWV 775 fßr variable Besetzung (1985) 2 min.
⢠Toccatina. Studie fßr Violine allein (1986) 5 min.
⢠Staub. FĂźr Orchester (1985â87) 20 min.
⢠Allegro sostenuto. Musik fĂźr Klarinette/BaĂklarinette, Violoncello und Klavier (1986â88) 33 min.
⢠2. Streichquartett âReigen seliger Geisterâ (1989) 28 min.
⢠Tableau fĂźr Orchester (1988â89) 10 min.
⢠â...zwei GefĂźhle...â, Musik mit Leonardo fĂźr Sprecher und Ensemble (1991â92) 23 min.
⢠Das Mädchen mit den SchwefelhĂślzern. Musik mit Bildern (Musiktheater; 1988â96) 120 min.
⢠Serynade fĂźr Klavier (1997â98) 30 min.
⢠Nun fĂźr FlĂśte, Posaune und Orchester mit Männerstimmen (1997â99/2002) 40 min.
⢠Sakura-Variationen ßber ein japanisches Volkslied fßr Saxophon, Schlagzeug und Klavier (2000) 6 min.
⢠3. Streichquartett âGridoâ (2001/02) 25 min.
⢠Schreiben fĂźr Orchester (2003â04) 28 min.
⢠Double (Grido II) fßr Streichorchester (2004; Bearbeitung seines 3. Streichquartetts) 23 min.
⢠Concertini fßr Ensemble (2005) 42 min.
⢠Got Lost... Musik fĂźr Stimme und Klavier (2007â08), Text: Friedrich Nietzsche und Fernando Pessoa, 26 min.
⢠Berliner KirschblĂźten. Ein Arrangement mit drei Variationen Ăźber ein japanisches Volkslied fĂźr Altsaxophon, Klavier und Schlagzeug (2008) â eine FortfĂźhrung der Sakura-Variationen Ăźber das japanische Volkslied Sakura, ein Nebenwerk.
⢠Marche Fatale Version fßr Klavier Solo (2016)
⢠Marche Fatale Version fĂźr groĂes Orchester (2017)
⢠My Melodies fĂźr acht HĂśrner und groĂes Orchester (2012â18)cite-ref-96[39]
⢠Mes Adieux, Streichtrio II (2021/22)
VerĂśffentlichungen
Sammelbände
⢠Musik als existentielle Erfahrung â Schriften [1959] 1966â1995. Herausgegeben von Josef Häusler. Breitkopf & Härtel/Insel, Wiesbaden 1996. Ăberarbeitete 2. Auflage 2004, ISBN 3-7651-0247-4.
⢠Kunst als vom Geist beherrschte Magie. Texte zur Musik 1996 bis 2020. Herausgegeben von Ulrich Mosch. Breitkopf & Härtel/Insel, Wiesbaden 2021, ISBN 978-3-7651-0478-7.
Aufsätze
⢠HĂśren ist wehrlos â ohne HĂśren. Ăber MĂśglichkeiten und Schwierigkeiten. In: MusikTexte 10, Juli 1985, 7â16.
⢠Struktur und Musikantik, nova giulianiad 6/85, S. 92 ff.
⢠Ăber das Komponieren. In: MusikTexte. 16, Oktober 1986, 9â14.
⢠Ăber Strukturalismus. In: MusikTexte. 36, Oktober 1990, 18â23.
⢠Kunst und Demokratie. In: MusikTexte. 122, August 2009, 26â28.
⢠Tradition der Irritation. Nachdenken Ăźber das Komponieren, den Kunstbegriff und das HĂśren. In: MusikTexte. 132, Februar 2012, 11â13.
⢠Komponieren am Krater. In: MusikTexte. 151, November 2016, 3â5.
Gespräche
⢠âNicht hĂśrig, sondern hellhĂśrigâ. Helmut Lachenmann im Gespräch mit Frank Hilberg. In: MusikTexte. 67/68, Januar 1997, 90â92.
⢠âErnst machen: das kann ja heiter werden!â. HĂśren als Beobachten: Helmut Lachenmann im Radiogespräch mit Michael Struck-Schloen. In: MusikTexte. 140, Februar 2014, 20â26.
⢠âIch bin selber die Wundeâ. Helmut Lachenmann im Gespräch mit Tobias Rempe. In: VAN Magazin, Februar 2016
⢠âIch komponiere nicht, ich werde komponiertâ. Helmut Lachenmann im Gespräch mit Stephan MĂśsch. In: Komponieren fĂźr Stimme. Von Monteverdi bis Rihm. hg. von Stephan MĂśsch, Bärenreiter Verlag, Kassel 2017, S. 342â347.
⢠"Ich hasse Humor". Helmut Lachenmann im Gespräch mit Johann Jahn. In: BR-Klassik am 6. Juni 2018cite-ref-97[40]
⢠"Wie reine Luft und reines Wasser". Helmut Lachenmann im Gespräch mit Wolfgang Schreiber, in Sßddeutsche Zeitung, 28. Mai 2020cite-ref-98[41]
⢠"Currentzis-LAB mit Patricia Kopatchinskaja und Helmut Lachenmann". Livemitschnitt aus der Stuttgarter Liederhalle vom 15. September 2020cite-ref-99[42]
Literatur
⢠Heinz-Klaus Metzger, Rainer Riehn (Hrsg.): Helmut Lachenmann. Edition text + kritik, Mßnchen 1988, ISBN 3-88377-294-1 (= Musik-Konzepte, Band 61/62).
⢠Rainer Nonnenmann: Angebot durch Verweigerung. Die Ăsthetik instrumentalkonkreten Klangkomponierens in Helmut Lachenmanns frĂźhen Orchesterwerken. Schott, Mainz 2000, ISBN 3-7957-1897-X (= KĂślner Schriften zur Neuen Musik, Band 8).
⢠Frank Sielecki: Das Politische in den Kompositionen von Helmut Lachenmann und Nicolaus A. Huber. Pfau-Verlag, Saarbrßcken 2000, ISBN 3-89727-033-1.
⢠JÜrn Peter Hiekel, Siegfried Mauser (Hrsg.): Nachgedachte Musik. Studien zum Werk von Helmut Lachenmann. Pfau-Verlag, Saarbrßcken 2005, ISBN 3-89727-298-9.
⢠Hans-Klaus Jungheinrich (Hrsg.): Der Atem des Wanderers. Der Komponist Helmut Lachenmann. Symposion, 17. und 18. September 2005, Alte Oper Frankfurt am Main. Schott, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-7957-0560-6.
⢠Emmanouil Vlitakis: Helmut Lachenmann: Tableau fĂźr Orchester (1988). In: Ders.: Funktion und Farbe. Klang und Instrumentation in ausgewählten Kompositionen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts: Lachenmann â Boulez â Ligeti â Grisey. Wolke-Verlag, Hofheim 2008, ISBN 978-3-936000-71-9 (= sinefonia, Band 11), S. 23â72.
⢠Ulrich Tadday (Hrsg.): Helmut Lachenmann. Edition text + kritik, Mßnchen 2009, ISBN 978-3-86916-016-0 (= Musik-Konzepte, Band 146).
⢠Matteo Nanni, Matthias Schmidt (Hrsg.): Helmut Lachenmann: Musik mit Bildern? Wilhelm Fink Verlag, Mßnchen 2012, ISBN 978-3-7705-5340-2.
⢠Rainer Nonnenmann: Der Gang durch die Klippen. Helmut Lachenmanns Begegnungen mit Luigi Nono anhand ihres Briefwechsels und anderer Quellen 1957â1990. Breitkopf und Härtel, Wiesbaden 2013, ISBN 978-3-7651-0326-1.
⢠Sonja Huber: Helmut Lachenmann: âAusklang. Musik fĂźr Klavier und Orchesterâ. In: Dieselbe: Das zeitgenĂśssische Klavierkonzert. Analysen zu M. Feldman, M. Jarrell, G. KĂźhr, H. Lachenmann, G. Ligeti und W. LutosĹawski. BĂśhlau Verlag, Wien KĂśln Weimar 2014, ISBN 978-3-205-79558-2, S. 47â84.
⢠JÜrn Peter Hiekel: Helmut Lachenmann und seine Zeit. Laaber-Verlag, Lilienthal 2023, ISBN 978-3-89007-809-0.
⢠Lena DraĹžiÄ: Die Politik des Kritischen Komponierens. Diskursive Verflechtungen um Helmut Lachenmann. mdwPress, Wien und Bielefeld 2024, ISBN 978-3-8376-6701-1 (online).
Film
⢠⌠zwei GefĂźhle ⌠â Der Komponist Helmut Lachenmann, Regie: Uli AumĂźller, Deutschland 1996
⢠Musica Viva â Forum der Gegenwartsmusik: Helmut Lachenmann, Regie: Peider A. Defilla, Deutschland 2003
⢠âŚWo ich noch nie war â Der Komponist Helmut Lachenmann, Regie: Bettina Ehrhardt, Deutschland 2006
⢠Helmut Lachenman â My Way, Regie: Wiebke PĂśpel, Deutschland 2021, Deutscher Dokumentarfilmpreis 2021
Weblinks
Commons
: Helmut Lachenmann
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⢠Werke von und ßber Helmut Lachenmann im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Literatur ßber Helmut Lachenmann in der Bibliographie des Musikschrifttums
⢠Texte von und ßber Helmut Lachenmann in der Zeitschrift MusikTexte
⢠Interview in der Zeit Nr. 19/2004
⢠Arte Ăźber âDas Mädchen mit den SchwefelhĂślzernâ@1@2Vorlage:Toter Link/www.arte-tv.com (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2025. Suche in Webarchiven)
⢠Interview mit Helmut Lachenmann im VAN Magazin@1@2Vorlage:Toter Link/van.atavist.com (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2025. Suche in Webarchiven) (24. Februar 2016)
⢠Wie Feuer und Eis: Helmut Lachenmanns einzige Oper@1@2Vorlage:Toter Link/www.srf.ch (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2025. Suche in Webarchiven), Podcast, 1. Februar 2017, Redaktion: Moritz Weber, Radio SRF 2 Kultur
Einzelnachweise
1. JĂśrn Peter Hiekel: Helmut Lachenmann und seine Zeit. Laaber-Verlag, Lilienthal 2023, ISBN 978-3-89007-809-0.
cite-note-62. â Gerhard R. Koch: Nähe und Ferne. Helmut Lachenmann und Luigi Nono. In: Hans-Klaus Jungheinrich (Hrsg.): Der Atem des Wanderers. Der Komponist Helmut Lachenmann. Symposion, 17. und 18. September 2005, Alte Oper Frankfurt am Main. Schott, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-7957-0560-6, S. 67â78, hier 75.
cite-note-183. â Annette Lachenmann. In: belleparais.com. Abgerufen am 10. August 2024.
2. Rainer Nonnenmann: Angebot durch Verweigerung. Die Ăsthetik instrumentalkonkreten Klangkomponierens in Helmut Lachenmanns frĂźhen Orchesterwerken. Schott, Mainz 2000, ISBN 3-7957-1897-X (= KĂślner Schriften zur Neuen Musik, Band 8).
3. Martin Kaltenecker: Musique concrète instrumentale. In: JÜrn Peter Hiekel, Christian Utz (Hrsg.): Lexikon Neue Musik. Bärenreiter/Metzler, Stuttgart/Kassel 2016, ISBN 978-3-476-02326-1, S. 425f.
cite-note-306. â Frank Hilberg: Geräusche? Ăber das Problem, der Klangwelt Helmut Lachenmanns gerecht zu werden. In: Ulrich Tadday (Hrsg.): Helmut Lachenmann. Edition text + kritik, MĂźnchen 2009, ISBN 978-3-86916-016-0 (= Musik-Konzepte, Band 146), S. 60â75, hier 66.
cite-note-317. â Dieter Kleinrath, Christian Utz: Harmonik / Polyphonie. In: JĂśrn Peter Hiekel, Christian Utz (Hrsg.): Lexikon Neue Musik. Bärenreiter/Metzler, Stuttgart/Kassel 2016, ISBN 978-3-476-02326-1, S. 257â269, hier 266f.
cite-note-328. â Christian Utz: Auf der Suche nach einer befreiten Wahrnehmung. Neue Musik als Klangorganisation. In: JĂśrn Peter Hiekel, Christian Utz (Hrsg.): Lexikon Neue Musik. Bärenreiter/Metzler, Stuttgart/Kassel 2016, ISBN 978-3-476-02326-1, S. 35â53, hier 48.
cite-note-339. â Rainer Nonnenmann: Schreiben ist Wirklichkeit. Gravuren des Realen in Lachenmanns Orchesterwerk Schreiben. In: JĂśrn Peter Hiekel (Hrsg.): ZurĂźck zur Gegenwart? WeltbezĂźge in Neuer Musik. Schott, Mainz 2015, ISBN 978-3-7957-0890-0 (= VerĂśffentlichungen des Instituts fĂźr Neue Musik und Musikerziehung Darmstadt, Band 55), S. 138â159, hier 146.
4. Hans-Peter Jahn: Pression. Einige Bemerkungen zur Komposition Helmut Lachenmanns und zu den interpretationstechnischen Bedingungen. In: Heinz-Klaus Metzger, Rainer Riehn (Hrsg.): Helmut Lachenmann. Edition text + kritik, MĂźnchen 1988, ISBN 3-88377-294-1 (= Musik-Konzepte, Band 61/62), S. 40â61.
cite-note-3611. â Mathias Spahlinger: erĂśffnungs-schluĂfall. Ăźber die ersten vier takte der kontrakadenz. In: Heinz-Klaus Metzger, Rainer Riehn (Hrsg.): Helmut Lachenmann. Edition text + kritik, MĂźnchen 1988, ISBN 3-88377-294-1 (= Musik-Konzepte, Band 61/62), S. 19â29, hier 25.
cite-note-3812. â Wolfgang Gratzer: âWie es gemeint istâ. Helmut Lachenmanns Beiträge zum Verständnis seiner Musik. In: Matteo Nanni, Matthias Schmidt (Hrsg.): Helmut Lachenmann: Musik mit Bildern? Wilhelm Fink Verlag, MĂźnchen 2012, ISBN 978-3-7705-5340-2, S. 97â116, hier 109f.
5. Pietro Cavallotti: Präformation des Materials und kreative Freiheit. Die Funktion des Strukturnetzes am Beispiel von Mouvement (â vor der Erstarrung). In: JĂśrn Peter Hiekel, Siegfried Mauser (Hrsg.): Nachgedachte Musik. Studien zum Werk von Helmut Lachenmann. Pfau-Verlag, SaarbrĂźcken 2005, ISBN 3-89727-298-9, S. 145â170.
cite-note-4114. â Robert Piencikowski: FĂźnf Beispiele. Aus dem FranzĂśsischen von Heinz-Klaus Metzger. In: Heinz-Klaus Metzger, Rainer Riehn (Hrsg.): Helmut Lachenmann. Edition text + kritik, MĂźnchen 1988, ISBN 3-88377-294-1 (= Musik-Konzepte, Band 61/62), S. 109â115, hier 114.
cite-note-4815. â Pietro Cavallotti: Diagramme und âOperative Bildlichkeitâ im Kompositionsprozess Helmut Lachenmanns. In: Matteo Nanni, Matthias Schmidt (Hrsg.): Helmut Lachenmann: Musik mit Bildern? Wilhelm Fink Verlag, MĂźnchen 2012, ISBN 978-3-7705-5340-2, S. 117â140, hier 123.
cite-note-4916. â Peter BĂśttinger: erstarrt/befreit â erstarrt. Zur Musik von Helmut Lachenmann. In: Heinz-Klaus Metzger, Rainer Riehn (Hrsg.): Helmut Lachenmann. Edition text + kritik, MĂźnchen 1988, ISBN 3-88377-294-1 (= Musik-Konzepte, Band 61/62), S. 81â108, hier 87.
cite-note-5017. â Hans Rudolf Zeller: Lachenmann und das Orchester. In: Heinz-Klaus Metzger, Rainer Riehn (Hrsg.): Helmut Lachenmann. Edition text + kritik, MĂźnchen 1988, ISBN 3-88377-294-1 (= Musik-Konzepte, Band 61/62), S. 30â39, hier 30.
6. Emmanouil Vlitakis: Funktion und Farbe. Klang und Instrumentation in ausgewählten Kompositionen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts: Lachenmann â Boulez â Ligeti â Grisey. Wolke-Verlag, Hofheim 2008, ISBN 978-3-936000-71-9 (= sinefonia, Band 11).
7. Siegfried Mauser: âCoincidentia oppositoriumâ? Zu Helmut Lachenmanns Allegro sostenuto. In: JĂśrn Peter Hiekel, Siegfried Mauser (Hrsg.): Nachgedachte Musik. Studien zum Werk von Helmut Lachenmann. Pfau-Verlag, SaarbrĂźcken 2005, ISBN 3-89727-298-9, S. 137â144.
cite-note-5720. â Frank Hilberg: Dialektisches Komponieren. In: Helga de la Motte-Haber (Hrsg.): Geschichte der Musik im 20. Jahrhundert: 1975â2000. Laaber-Verlag, Laaber 2005, ISBN 3-89007-424-3 (= Handbuch der Musik im 20. Jahrhundert, Band 4), S. 171â206, hier 182.
cite-note-5921. â Reinhart Meyer-Kalkus: Klangmotorik und verkĂśrpertes HĂśren in der Musik Helmut Lachenmanns. In: Hans-Klaus Jungheinrich (Hrsg.): Der Atem des Wanderers. Der Komponist Helmut Lachenmann. Symposion, 17. und 18. September 2005, Alte Oper Frankfurt am Main. Schott, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-7957-0560-6, S. 91â112, hier 98.
8. Hartmut LĂźck: Philosophie und Literatur im Werk von Helmut Lachenmann. In: Hans-Klaus Jungheinrich (Hrsg.): Der Atem des Wanderers. Der Komponist Helmut Lachenmann. Symposion, 17. und 18. September 2005, Alte Oper Frankfurt am Main. Schott, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-7957-0560-6, S. 41â56.
cite-note-6323. â Max Nyffeler: Himmel und HĂśhle. Transzendenz der Musik von Helmut Lachenmann. In: Hans-Klaus Jungheinrich (Hrsg.): Der Atem des Wanderers. Der Komponist Helmut Lachenmann. Symposion, 17. und 18. September 2005, Alte Oper Frankfurt am Main. Schott, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-7957-0560-6, S. 79â90, hier 85.
cite-note-6424. â Rainer Nonnenmann: âMusik mit Bildernâ. Die Entwicklung von Helmut Lachenmanns Klangkomponieren zwischen Konkretion und Transzendenz. In: JĂśrn Peter Hiekel, Siegfried Mauser (Hrsg.): Nachgedachte Musik. Studien zum Werk von Helmut Lachenmann. Pfau-Verlag, SaarbrĂźcken 2005, ISBN 3-89727-298-9, S. 17â43, hier 17.
9. Eberhard HĂźppe: Rezeption, Bilder und Strukturen: Helmut Lachenmanns Klangszenarien im Lichte transzendenter Gattungshorizonte. In: Matteo Nanni, Matthias Schmidt (Hrsg.): Helmut Lachenmann: Musik mit Bildern? Wilhelm Fink Verlag, MĂźnchen 2012, ISBN 978-3-7705-5340-2, S. 71â96.
cite-note-6726. â Christian GrĂźny: âZustände, die sich verändernâ. Helmut Lachenmanns Musik mit Bildern â und anderem. In: Matteo Nanni, Matthias Schmidt (Hrsg.): Helmut Lachenmann: Musik mit Bildern? Wilhelm Fink Verlag, MĂźnchen 2012, ISBN 978-3-7705-5340-2, S. 39â70, hier 62.
cite-note-6827. â Rainer Nonnenmann: Bilder-Sturm-Flut. Helmut Lachenmanns GOT LOST zwischen Ikonen, Ikonoklasmus und Selbstbildnis. In: Matteo Nanni, Matthias Schmidt (Hrsg.): Helmut Lachenmann: Musik mit Bildern? Wilhelm Fink Verlag, MĂźnchen 2012, ISBN 978-3-7705-5340-2, S. 141â170, hier 141.
cite-note-6928. â JĂśrn Peter Hiekel: Zwischen NĂźchternheit und Emphase. Das Mädchen mit den SchwefelhĂślzern von Helmut Lachenmann als Märchenoper. In: Matthias Herrmann, Vitus Froesch (Hrsg.): Märchenoper. Ein europäisches Phänomen. Sandstein Verlag, Dresden 2007, ISBN 978-3-940319-14-2, S. 108â117, hier 113.
cite-note-7029. â JĂśrn Peter Hiekel: Interkulturalität als existentielle Erfahrung. Asiatische Perspektiven in Helmut Lachenmanns Ăsthetik. In: JĂśrn Peter Hiekel, Siegfried Mauser (Hrsg.): Nachgedachte Musik. Studien zum Werk von Helmut Lachenmann. Pfau-Verlag, SaarbrĂźcken 2005, ISBN 3-89727-298-9, S. 62â84, hier 74.
cite-note-7230. â Thomas Schäfer: Musik aus der Eiskammer der Gesellschaft. Ăber das Motiv der Kälte anlässlich von Helmut Lachenmanns Mädchen mit den SchwefelhĂślzern. In: JĂśrn Peter Hiekel, Siegfried Mauser (Hrsg.): Nachgedachte Musik. Studien zum Werk von Helmut Lachenmann. Pfau-Verlag, SaarbrĂźcken 2005, ISBN 3-89727-298-9, S. 128â136, hier 131ff.
10. Reinhold Brinkmann: Der Autor und sein Exeget. Fragen an Werk und Ăsthetik Helmut Lachenmanns. In: JĂśrn Peter Hiekel, Siegfried Mauser (Hrsg.): Nachgedachte Musik. Studien zum Werk von Helmut Lachenmann. Pfau-Verlag, SaarbrĂźcken 2005, ISBN 3-89727-298-9, S. 116â127.
cite-note-7832. â Matthias Schmidt: SchĂśpferische Bilderinnerung. Geschichtliches Sehen und HĂśren in Helmut Lachenmanns Mädchen mit den SchwefelhĂślzern. In: Matteo Nanni, Matthias Schmidt (Hrsg.): Helmut Lachenmann: Musik mit Bildern? Wilhelm Fink Verlag, MĂźnchen 2012, ISBN 978-3-7705-5340-2, S. 195â220, hier 195.
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cite-note-8535. â JĂźrg Stenzl: Helmut Lachenmanns musikgeschichtlicher âOrtâ. In: JĂśrn Peter Hiekel, Siegfried Mauser (Hrsg.): Nachgedachte Musik. Studien zum Werk von Helmut Lachenmann. Pfau-Verlag, SaarbrĂźcken 2005, ISBN 3-89727-298-9, S. 9â16, hier 10.
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